Verkehr und kein Ende

Veröffentlicht am 06.05.2019 in Ortsverein

Patricia Sonek und Dirk Dörsam (SPD):

„Das Thema geht alle an“ / Kann Shared Space die Lösung sein?

Nicht miteinander, sondern meist übereinander findet die Konversation zum Thema Verkehr in Leiselheim statt. Dies bedauern die beiden Leiselheimer SPD-Stadtratskandidaten Patricia Sonek und Dirk Dörsam zutiefst. Umso mehr war die gestrige Dialogveranstaltung der IG Leiselheim Verkehr im Sportlerheim zu begrüßen, die sich diesem brisanten Thema widmen sollte, finden die beiden Sozialdemokraten. Bedauerlich sei allerdings nur, dass das Verkehrsdezernat nicht eingebunden war, sondern lediglich der designierte Oberbürgermeister Adolf Kessel als Ansprechpartner der Verwaltung zur Verfügung stand. Aber im Verkehrsdezernat sitzen genau diejenigen, die letztendlich die Fachkenntnis haben, kritisiert Sonek, die diese beim Dialog oftmals vermisste.
 

„Es wurden immer wieder Lösungsansätze angesprochen, wie ein Zebrastreifen am Bäcker oder vermehrte Geschwindigkeitsmessungen im Engstellenbereich der Winzerstraße, die alle schon im Ortsbeirat beantragt und von der Verkehrsbehörde abgelehnt wurden“, erinnert Sonek. „Wir begrüßen es außerordentlich, dass sich die Anwohnerinnen und Anwohner Leiselheims Gedanken machen, wie die Verkehrsprobleme im Stadtteil gelöst werden können, aber doch bitteschön im Dialog mit der Verkehrsbehörde und mit allen Bürgerinnen und Bürgern“, so die beiden Kommunalpolitiker. 
Als Fazit der Versammlung, die das Tangententhema bewusst außen vor ließ, nehmen die beiden Sozialdemokraten mit: Die vorgestellte Verkehrsberuhigungsvariante als Lösung für die Winzerstraße fand keine überzeugende Mehrheit, bei den Anwesenden. Wichtig ist den Leiselheimerinnen und Leiselheimern aber auf jeden Fall, dass der Bus- und LKW-Verkehr endlich aus der viel zu kleinen Winzerstraße verschwindet und dort das Gefahrenpotential minimiert. 
Dies will Sonek nun in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 8. Mai, in der das Thema im nichtöffentlichen Teil auf der Tagesordnung steht, auf jeden Fall noch einmal einbringen. Ebenso die Forderung nach Testphasen von unterschiedlichen Lösungsansätzen, wie dem der Einbahnstraße. Dies ist oftmals durch einfache Änderung der Beschilderung möglich, somit schnell umsetzbar und zeigt dann auch die tatsächlichen Auswirkungen für Leiselheim, findet die Ortsvorsteherkandidatin, für die die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer im ungeschützten Engstellenbereich an erster Stelle steht.
„Die Verkehrsprobleme gehen uns alle etwas an und wir können nur zu einer vernünftigen Lösung kommen, wenn wir alle hören und das große Ganze im Blick behalten.“
 

 

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