Hausärztliche Versorgung in Leiselheim thematisiert

Veröffentlicht am 23.12.2022 in Pressemitteilung

Staatssekretär Dr. Denis Alt auf Einladung der SPD im Vereinsheim des SVL zu Gast /MdL Jens Guth und Patricia Sonek vermitteln Gesprächstermin im Ministerium

Zu einer breiten Gesprächsrunde lud die AG 60 + der Wormser SPD am vergangenen Dienstag ins Sportlerheim des Leiselheimer SVL ein. Hauptreferent des Abends war Staatssekretär aus dem Gesundheitsministerium Dr. Denis Alt, der über die hausärztliche Versorgung in Worms berichtete und im Anschluss mit den Teilnehmern über Möglichkeiten der Verbesserung sprach. Zu den interessierten Gesprächspartnern gehörten unter anderem Sozialdezernent Waldemar Herder, MdL Jens Guth, der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Dirk Beyer und die beiden Stadträtinnen Patricia Sonek und Heidi Lammeyer.

Dabei stellte sich heraus, die Zielrichtung aller Akteure ist die gleiche und es gibt viele Ideen in Mainz und Worms, wie man das System optimieren könnte. Aktuell sei Worms unterversorgt. 12 Sitze wären nicht besetzt, informierte die Vorsitzende der AG 60 + Christina Heimlich. Die nötigen Ärzte hätte er weder im Gepäck noch im Keller, meinte der 42-jähre Dr. Alt scherzhaft, aber das Ministerium verfolge zahlreiche Ideen, wie sich die Sachlage positiv verändern könne. Allerdings, und daran ließ Alt ebenfalls keinen Zweifel, sei die Kassenärztliche Vereinigung zuständig für die Versorgung mit Hausärzten. Wer keinen Hausarzt habe, der könne unter der Telefonnummer 116117 deren Hotline erreichen, die sich dann um einen Hausarzt bemühen würde.

Für die Zukunft sei es aber denkbar, dass die fehlenden Plätze durch zahlreiche Maßnahmen kompensiert würden. Alt sieht hier zusätzliche und alternative Hilfsangebote wie die Ausbildung von Arztassistenten in Kombination mit der Erhöhung von Studienplatzzahlen. Hilfe bei Praxisübernahmen würden schon jetzt geboten.

Ein zusätzliches MVZ für Worms könne hier sehr hilfreich sein, fanden alle Beteiligten. Dies hat auch die Woge auf dem Schirm. Aus diesem Grund versprachen MdL Jens Guth und seine Büroleiterin Patricia Sonek einen Gesprächstermin im Ministerium zu vereinbaren, an dem die Woge ihr Konzept direkt beim Staatssekretär vorstellen kann.

Dieses wurde zwischenzeitlich auf Ende Januar terminiert, freuen sich Sonek und Guth.

 

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