SPD Ortsverein Worms-Leiselheim

Reden wir über Leiselheim

Pressemitteilung

Leiselheimer SPD diskutiert mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Polit-Prominenz wichtige Vorortthemen

Verkehrssituation bezüglich des Durchgangs- und des ruhenden Verkehrs, Lärmschutz, Friedhofsentwicklung, dies alles und noch viel mehr waren Themen bei der Veranstaltung der Leiselheimer SPD „Reden wir über Leiselheim“ im großen Saal des SVL Sportheims.

Als Gesprächspartner standen den Bürgerinnen und Bürgern der Wormser SPD Chef Jens Guth (MdL), der Bau-, Sport- und Friedhofsdezernent Uwe Franz, der Fraktionsvorsitzende im Wormser Stadtrat Timo Horst sowie die Stadträtin Patricia Sonek zur Verfügung. Durch den Abend führte der SPD Ortsvorsteherkandidat Dirk Dörsam, der nach Begrüßung der zahlreichen Gäste und einer kurzen Vorstellung seiner Person, mit einer positiven Nachricht in den Abend startete: „Der Friedhofsweg sei in Bearbeitung und werde vollständig saniert“. Dies sei langgehegter Wunsch der SPD gewesen, die sich seit langem für die Sanierung eingesetzt hatte.

Die Nahversorgung in Leiselheim wurde danach thematisiert. Ein Supermarkt gerade für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger fehlt in Leiselheim. Hierzu machte Baudezernent Uwe Franz deutlich, dass dies leider keine politische Entscheidung sei. Mit den vielen Angeboten aus den benachbarten Vororten sei Leiselheim für die großen Ketten einfach unattraktiv.

Gespräche mit dem „mobile Eiermann“ der auch andere Waren liefere, seien positiv verlaufen, so Dörsam. Auf Anfrage liefere er gerne auch vor der Haustür. Darüber hinaus gäbe es ja auch noch den von SPD-Stadträtin Patricia Sonek ins Leben gerufene Fahrdienst vom ASB. Informationen hierzu gebe er gerne weiter, verkündet der Ortsvorsteherkandidat und forderte die Anwesenden auf wieder etwas näher zusammen zu rücken und aktive Nachbarschaftshilfe zu leisten. "Wir werden uns grundsätzlich um die älteren u nicht mehr so mobilen Menschen kümmern“, versprachen Dörsam und Sonek.

Angesprochen wurde natürlich auch das brisante Thema Verkehr. Etliche Gäste beklagten sich sowohl über den ruhenden als auch über den Durchgangsverkehr sowie den damit verbundenen Lärm.

„Hier hilft langfristig nur ein entsprechendes Konzept“, waren sich alle nach langem Gespräch und Schilderung der Situation einig. Kurzfristig seien vermehrte Kontrollen und eine Geschwindigkeitsbegrenzung als Zwischenlösung von Nöten. Horst und Sonek versprachen das Thema, nach ergebnislosen Bemühungen in Ortsbeirat, nun in den Stadtrat zu bringen.

Bezüglich des Autobahnlärms meldete sich MdL Jens Guth zu Wort. Hier sei sein Büro schon lange in Kontakt mit dem Ministerium, allerdings gelte es hier dicke Bretter zu bohren, bis ein entsprechendes Ergebnis erzielt werden könne. Nach Abschluß der Bauarbeiten an der Talbrücke, die bereits eine gewisse Beruhigung mit sich bringen würden, sei eine neue Lärmschutzmessung angekündigt worden. „In Wiesoppenheim sind wir durch unsere nachhaltigen Bemühungen jetzt zum Ziel, der Lärmschutzwand, gekommen“, so Guth. Das schaffen wir in Leiselheim auch, ergänzte Sonek.

„Ihre Bedürfnisse sollen unser Auftrag sein“, verabschiedete Dirk Dörsam die Runde nach fast 2 Stunden und freute sich über den guten Zuspruch und die konstruktiven Gespräche.